05.04.2026 –, The Rabbit Hole
Internationale Handelspolitik und Exportkontrolle wird seit vielen Jahren mit internationalen Bündnissen verhandelt und in die Politik gebracht. Das ging, weil sich alle im Grunde genommen einig waren.
Da in vielen Gremien auch die USA und Russland mitmischen, werden sinnvolle Maßnahmen missbraucht und blockiert. Was können wir dagegen tun? Warum ist "bildet Banden" auch auf politischer und Staatenebene sinnvoll. Und was heißen die Begriffe überhaupt?
Althergebrachte Werkzeuge, um den internationalen Handel zu regulieren, werden derzeit von den USA und Russland dazu benutzt, alte Regeln auszubremsen und neu zu gestalten.
Welche Schwierigkeiten bringt es, wenn die Teilnehmer in den bestimmenden Gremien sitzen? Welche Gegenmaßnahmen gibt es? Und was ist der Unterschied von einem Freihandelsabkommen und einem Trump-Deal?
Die USA und China weiten ihre Exportkontrolle auf die ganze Welt aus. Personensanktionen werden gegen "Trump-Gegner" verwendet, aber auch gegen EU-Unternehmen, die z. B. US-Sanktionen nicht umsetzen.
Aber auch EU-Unternehmen werden immer kreativer, die Handelsbeschränkungen für Russland-Lieferungen zu umgehen. Harmlose Technik kann zum Waffenbau verwendet werden. Ich beschreibe hier, wie die EU versucht, der technischen Entwicklung Herr zu werden.
Zoll-Nerd, SAP-Zollsoftware-Consultantine und - auch wegen der Logistik in der #Schiffsbubble unterwegs.
Ich erzähle gern Normalmenschen über Zolldinge, damit das Thema kein Buch mit sieben Siegeln bleibt, und die Presse seit Boris Johnson bis Trump nicht mehr so viel Unsinn schreibt.