Consent Theater & Interface Oper: Dark Patterns im Alltag
05.04.2026 , The Rabbit Hole

Du willst nur kurz ein Spiel starten, einen Artikel lesen oder „nur schnell“ etwas bestellen – und plötzlich hast du ein Abo, teilst mehr Daten als geplant oder hängst seit 40 Minuten in einem Feed. Das ist kein Zufall: Dark Patterns sind bewusst gestaltete UI/UX-Mechaniken, die uns zu Klicks, Käufen oder Zustimmung schubsen sollen – in Games, Websites, Social Media und Werbung.

In diesem kurzen 30-Minuten Deep Dive schauen wir uns an, wie diese Muster funktionieren, warum sie so gut wirken, welche Formen besonders verbreitet sind und warum das Thema inzwischen so relevant ist, dass EU und Behörden regulierend gegensteuern.

Du gehst mit konkreten Werkzeugen nach Hause: Wie du Dark Patterns schneller erkennst, wie du dich im Alltag dagegen schützt – und wie du als Entwickler:in die gleiche Wirkung ethisch nutzen kannst: also Persuasive Design und gute Defaults ohne Täuschung, damit Produkte hilfreich bleiben statt manipulativ zu werden.

Entwickler und Architekt mit einem Faible für eingebettete Systeme. Rust und C sind meine täglichen Begleiter. Die letzen Jahre haben mir gezeigt, dass man nie aufhört zu lernen – und dass ein guter Compiler oft der beste Freund ist.
Ich bin auf Hackerkiste, Open Lab oder CCC-Treffen, weil es Spaß macht mit anderen Nerds über Code zu philosophieren. Workshops zu Software-Architektur und sozialer Robotik halte ich, weil ich glaube: Wissen sollte geteilt werden – wie ein offenes Git-Repo.
Meine zweite Leidenschaft ist RoboCup, aa bin ich Schiedsrichter und Organisator – also quasi der Typ, der Roboter davon abhält, sich selbst zu sabotieren (oder uns).
Wenn ihr Lust habt, quatscht mich an – vielleicht bauen wir ja was gemeinsam (oder trinken
erstmal einen Tee).

Diese(r) Vortragende hält außerdem: